Unterwegs: Ein Tag im Allgäu – ganz im Zeichen des Tourismus

Ob Schloss Neuschwanstein oder Oberstdorf – das Allgäu bietet einige touristische Highlights für Reisende aus dem In- und Ausland. Und spätestens seit der Debatte um eine geplante Skischaukel und damit verbundene Aufhebung der Alpen-Schutzzone C am Riedberger Horn ist auch im ganzen Freistaat bekannt, dass es gerade im Alpenraum durchaus Spannungen zwischen steigenden Übernachtungszahlen und Naturschutz gibt.

Gründe genug für mich als tourismuspolitischer Sprecher, mir die Region im Südwesten Bayerns einmal genauer anzusehen. Auf Einladung meines Fraktionskollegen Thomas Gehring habe ich mich also auf den Weg ins Allgäu gemacht.

„Unterwegs: Ein Tag im Allgäu – ganz im Zeichen des Tourismus“ weiterlesen

Unterwegs: Lose verteilen für den guten Zweck – Der Erlanger Glückshafen auf der Bergkirchweih

Die berühmte „fünfte Jahreszeit“ in Erlangen ist angebrochen, die Sonne strahlt, das Riesenrad und die wummernde Musik locken schon von Weitem und Groß und Klein zieht es zur Erlanger Bergkirchweih. Als der Erlanger Glückshafen angefragt hat, ob ich mithelfen will Lose für einen guten Zweck zu verkaufen, habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen.

„Unterwegs: Lose verteilen für den guten Zweck – Der Erlanger Glückshafen auf der Bergkirchweih“ weiterlesen

Unterwegs: Hier stehen fairer Handel und umweltbewusst Leben auf dem Stundenplan

Fair Trade for Future … So könnte das Motto der Kooperation zwischen dem Dritte Welt Laden Erlangen und der Städtischen Wirtschaftsschule im Röthelheimpark eigentlich auch lauten. Bei meinem Besuch am Tag der Offenen Tür habe ich mir die Zusammenarbeit zwischen Schule und Laden einmal etwas näher angesehen.

Schon am Eingang begrüßt mich der schuleigene Fair Trade Verkaufsstand. Hier betreuen Schüler*innen in Zusammenarbeit mit Julie Mildenberger vom Dritte Welt Laden eigenständig den Verkauf von fair gehandelten Produkten. In Zukunft soll der Stand auch regulär im Pausenverkauf genutzt werden, im Moment ist er noch Veranstaltungen mit Gästen wie Schulfesten oder Elternabenden vorbehalten.

Nervennahrung, Blöcke und Hefte für den Schulalltag – für das Wohl der Kundschaft ist gesorgt. Schulleiter Gerald Wölfel (li.) ist sichtlich stolz auf den schuleigenen Fair Trade Stand.
„Unterwegs: Hier stehen fairer Handel und umweltbewusst Leben auf dem Stundenplan“ weiterlesen

Unterwegs: Die widerstandsfähige Flatterulme – Ein Rettungsfloß für die Artenvielfalt

Zur Eröffnung meines Regionalbüros in Erlangen schenkte mir der Grüne Kreisverband Erlangen-Land, vertreten durch Manfred Bachmayer, eine junge Flatterulme, den „Baum des Jahres“ 2019. Bisher war die kleine Ulme zur „Zwischenmiete“ im Büro untergebracht und wurde regelmäßig an die frische Luft gestellt und gewässert. Jetzt ging es endlich ins Grüne. Gemeinsam mit Stadtgrün Erlangen durfte ich die Flatterulme pflanzen.

„Unterwegs: Die widerstandsfähige Flatterulme – Ein Rettungsfloß für die Artenvielfalt“ weiterlesen

Unterwegs: Ein neuer Trend für eine saubere Umwelt – Plogging-Tour mit #Fridays for Future

Kurz vor Ostern war ich in Erlangen unterwegs, habe gesucht und gesammelt. Keine Ostereier, sondern Müll! Die jugendlichen Aktivist*innen von #Fridays for Future hatten mich eingeladen, sie beim Plogging zu begleiten.

Marco Del Popolo und Johannes Schroll begrüßen und erklären uns die Regeln.

Plogging ist ein Trend, der aus Schweden über die Sozialen Medien in die ganze Weltgetragen wurde. Der Begriff setzt sich zusammen aus „plocka“ (schwedisch für sammeln, suchen, aufheben) und „Jogging“. Das sagt eigentlich alles: Beim Plogging geht man joggen oder spazieren und sammelt dabei Müll auf. Das heißt, man bewegt sich nicht nur an der frischen Luft, man hinterlässt auch seine Umwelt ein wenig sauberer, als man sie vorgefunden hat. Und das ist wichtig: Wir Deutsche sind Europameister in der Produktion von Müll durch Einwegverpackungen. 220,5 Kilo Verpackungsmüll haben wir 2016 laut Umweltbundesamt produziert. Pro Kopf! Immer wieder landet solcher Müll auch in der Natur, wo er definitiv nicht hingehört.

„Unterwegs: Ein neuer Trend für eine saubere Umwelt – Plogging-Tour mit #Fridays for Future“ weiterlesen

Unterwegs: Zwei neue Parks für Wassertrüdingen – Vorbereitungen für die Bayerischen Gartenschau

Die Bayerische Gartenschau findet dieses Jahr in Wassertrüdingen in Mittelfranken statt. Auf Einladung der Veranstalter habe ich mir schon einmal angesehen, wie die Vorbereitungen laufen und was Besucher vom 24. Mai bis 8. September dort erwartet. Wassertrüdingen ist eine Stadt mit gut 6.000 Einwohnern im Landkreis Ansbach. Die Lage am Fuß des Hesselberges, zwischen dem Fränkischen Seenland, dem Romantischen Franken und der Ferienregion Donau-Ries macht den Ort zu einem beliebten Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren.

Mit der Landesgartenschau wird der Ort jetzt um gleich zwei Grünanlagen reicher: Im Nordwesten der Stadt wird eine ehemalige Bauschutt-Deponie zum neuen Klingenweiherpark umgestaltet. Ein goldener Weihersteig durchquert das Gelände, das mit seinem Weiher, dem Aussichtsturm und dem Kinderspielplatz von den umliegenden Bewohnern auch langfristig genutzt werden soll. Und im Süden der Stadt wird der Wörnitzpark zum neuen Erholungsraum. Dazu verlegte man den Lauf der Wörnitz zurück in ihr altes Flussbett und bindet den Hochwasserschutz-Deich so in die Landschaft ein, dass er Teil des Naherholungsgebietes wird. Die Geschäftsführer der Gartenschau, Peter Schubert und Robert Sitzmann sowie Wassertrüdingens Bürgermeister Stefan Ultsch haben mir das Konzept für die beiden Parkanlagen erläutert und sind dabei besonders auf ihren Einsatz für Natur- und Artenschutz eingegangen. So wurden zum Beispiel bei der Gestaltung des Wörnitzparks 25.000 Flussmuscheln geborgen und umgesiedelt und eine neue Fischtreppe angelegt. Der neue Klingenweiherpark grenzt an ein Biotop, dessen Erhalt durch die Maßnahmen gesichert werden soll. Sandra Kleemann stellte uns dann das vielfältige Veranstaltungsprogramm der Gartenschau vor.

Dass Landesgartenschauen bleibende Eindrücke hinterlassen, sieht man in vielen ehemaligen Gartenschau-Städten. Auch Wassertrüdingen hofft darauf, dass die Parkanlagen nicht nur in den 108 Tagen Landesgartenschau Besucher anziehen, sondern auch künftig zu mehr Tourismus und einer besseren Lebensqualität der Bevölkerung beitragen. Für die Zeit der Landesgartenschau wird sogar vorübergehend die alte Bahnverbindung von Nürnberg an Wochenendtagen reaktiviert. Für eine nachhaltigere Mobilität wäre es doch gut, wenn sich auch das erhalten ließe.


Pressemitteilung: Großer Erfolg für das Artenschutz-Volksbegehren in Erlangen und im Landkreis-Erlangen Höchstadt

Landtagsabgeordneter Christian Zwanziger ist auch für einen Volksentscheid zuversichtlich

Erlangen (14.2.19). Die überwältigenden Zahlen des erfolgreichsten bayerischen Volksbegehrens aller Zeiten spiegeln sich ganz besonders in der Region: Laut vorläufigen Ergebnissen des Volksbegehrens Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ liegen die Stadt Erlangen mit 24,9 Prozent und der Landkreis Erlangen Höchstadt mit 22,2 Prozent der Wahlberechtigten, die für das Volksbegehren unterschrieben haben, sogar noch über dem bayerischen Durchschnitt von 18,2 Prozent.

Christian Zwanziger, Landtagsabgeordneter aus Erlangen, zeigt sich über dieses Ergebnis erfreut: „Die unglaublich positive Stimmung an den Infoständen in Erlangen und im Landkreis hatte schon ein gutes Ergebnis angedeutet. Ich danke all den Bürgerinnen und Bürgern, die sich bei Wind und Wetter an den Rathäusern angestellt haben, um ihre Stimme  für den Artenschutz abzugeben. Mich freut das Ergebnis auch ganz besonders für die vielen Engagierten, die sich in den letzten Wochen an Infoständen, beim Flyer Verteilen und Plakatieren unermüdlich für den Erfolg eingesetzt haben.“

Das Volksbegehren, so Zwanziger, zeige klar, dass sich die Menschen mit einem „Weiter so“ nicht mehr zufriedengeben. Sie forderten einen wirksamen Naturschutz, für den eine ökologischere Landwirtschaft ein sehr wichtiger, wenn auch nicht der einzige Baustein sei.

Christian Zwanziger betont, dass er von Ministerpräsident Markus Söder und seinem angekündigten runden Tisch nun mehr erwartet, als einen bloßen strategischen Schachzug. „Natürlich ist ein offener Dialog zu begrüßen. Gerade für die Umsetzung des Gesetzes in die Praxis ist dieser Dialog wichtig. Aber zunächst gilt: der Gesetzestext ist eingereicht. Sollte die Schwarz-Orange Koalition das Volksbegehren im Landtag ablehnen, bin ich für einen Volksentscheid jedenfalls zuversichtlich.“