Pressemitteilung: Großer Erfolg für das Artenschutz-Volksbegehren in Erlangen und im Landkreis-Erlangen Höchstadt

Landtagsabgeordneter Christian Zwanziger ist auch für einen Volksentscheid zuversichtlich

Erlangen (14.2.19). Die überwältigenden Zahlen des erfolgreichsten bayerischen Volksbegehrens aller Zeiten spiegeln sich ganz besonders in der Region: Laut vorläufigen Ergebnissen des Volksbegehrens Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ liegen die Stadt Erlangen mit 24,9 Prozent und der Landkreis Erlangen Höchstadt mit 22,2 Prozent der Wahlberechtigten, die für das Volksbegehren unterschrieben haben, sogar noch über dem bayerischen Durchschnitt von 18,2 Prozent.

Christian Zwanziger, Landtagsabgeordneter aus Erlangen, zeigt sich über dieses Ergebnis erfreut: „Die unglaublich positive Stimmung an den Infoständen in Erlangen und im Landkreis hatte schon ein gutes Ergebnis angedeutet. Ich danke all den Bürgerinnen und Bürgern, die sich bei Wind und Wetter an den Rathäusern angestellt haben, um ihre Stimme  für den Artenschutz abzugeben. Mich freut das Ergebnis auch ganz besonders für die vielen Engagierten, die sich in den letzten Wochen an Infoständen, beim Flyer Verteilen und Plakatieren unermüdlich für den Erfolg eingesetzt haben.“

Das Volksbegehren, so Zwanziger, zeige klar, dass sich die Menschen mit einem „Weiter so“ nicht mehr zufriedengeben. Sie forderten einen wirksamen Naturschutz, für den eine ökologischere Landwirtschaft ein sehr wichtiger, wenn auch nicht der einzige Baustein sei.

Christian Zwanziger betont, dass er von Ministerpräsident Markus Söder und seinem angekündigten runden Tisch nun mehr erwartet, als einen bloßen strategischen Schachzug. „Natürlich ist ein offener Dialog zu begrüßen. Gerade für die Umsetzung des Gesetzes in die Praxis ist dieser Dialog wichtig. Aber zunächst gilt: der Gesetzestext ist eingereicht. Sollte die Schwarz-Orange Koalition das Volksbegehren im Landtag ablehnen, bin ich für einen Volksentscheid jedenfalls zuversichtlich.“

Pressemitteilung: Naturnaher Tourismus braucht guten öffentlichen Personenverkehr

Christian Zwanziger regt Verkehrskonzept „Bequem durch Bayern“ nach Vorbild des Vorarlberger Verbunds „Mobil im Ländle“ an    

München (11.2.2019/hl). Die am Montag vorgestellten Übernachtungszahlen für Bayern kommentiert der tourismuspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Christian Zwanziger:

„Abseits des Städtetourismus punktet Bayern vor allem mit seiner vielfältigen Natur und der gepflegten Kulturlandschaft. Der Schutz dieses bayerischen Markenkerns ist deshalb die Grundlage für nachhaltige touristische Attraktivität. Damit die Schönheit Bayerns auch mit umweltverträglichem Tourismus erschlossen werden kann, brauchen wir ein dichteres Bus- und Bahnnetz und verlässliche Taktzeiten im öffentlichen Personenverkehr. Vorarlberg in Österreich macht es uns vor und bietet seinen Besucherinnen und Besuchern einen Bus-Stundentakt quer durchs Land mit einheitlichem Tarifsystem zu günstigen Preisen. Dort heißt das „Mobil im Ländle“, bei uns könnte es „Bequem durch Bayern“ heißen.“

Anfrage zum Plenum: Was passiert in der Komotauer Straße?

Die Kreuzung Nürnberger Straße/Komotauer Straße ist in Erlangen zum Politikum geworden: Die Stadt plant, hier mit staatlichen Fördermitteln Wohnungen für anerkannte Geflüchtete und Bedürftige zu bauen. Neben einer befürchteten Parkplatznot treibt die Anwohner vor allem eine Frage um: Was passiert mit dem Spielplatz, der an das Gelände angrenzt? Die Stadt möchte ihn erhalten. Allerdings befindet sich der Spielplatz auf einem vom Freistaat Bayern gepachteten Grundstück, dessen Pachtvertrag noch nicht langfristig verlängert wurde. Ich habe die Staatsregierung gefragt, welche Pläne sie für das Grundstück hat.
Die Antwort lest ihr hier.

Anfrage zum Plenum: Nachhaltigkeit im Tourismus?

Gäste aus ganz Deutschland und aller Welt kommen gerne nach Bayern in den Urlaub. Unter anderem, weil sie hier eine intakte Umwelt, unverbaute Landschaften und traditionelle Kultur erwarten. Um ihnen das auch langfristig bieten zu können, brauchen wir eine nachhaltige Tourismuspolitik. Ich habe die Staatsregierung gefragt, welche Maßnahmen sie ergreift, um ÖPNV, Fahrrad und Carsharing für Touristen attraktiver zu machen, welche Chancen die Ausweisung eines dritten Nationalparks für den Tourismus in Bayern böte und wie den herausforderungen des Klimawandels im Tourismus begegnet wird.
Die Antworten der Staatsregierung lest ihr hier.


Anfrage zum Plenum: Wie steht es um das Landesentwicklungsprogramm?

Die Staatsregierung nennt ihr Landesentwicklungsprogramm „Zukunftskonzept für die räumliche Ordnung und Entwicklung Bayerns“. Die räumliche Landesentwicklung betrifft uns alle, direkt oder indirekt. Ich habe die Staatsregierung gefragt, wo sie in dem Bereich Handlungsbedarf sieht, wer die im Koalitionsvertrag angekündigte Evaluierung vornehmen wird und wie die Staatsregierung die Initiative „Das bessere LEP für Bayern“ bewertet
Die Antwort könnt ihr hier lesen.