14.11.2019 –
Der Flusskreuzfahrttourismus in Deutschland boomt. Mit der steigenden Zahl der Personenschiffe kommt es auch vermehrt zu Problemen an den Anlegestellen insbesondere in den Altstädten der Kreuzfahrtdestinationen entlang der Donau. Anwohner*innen klagen über Lärm und Luftverschmutzung. Während der Liegezeit werden die Schiffe meist über Dieselmotoren mit Strom versorgt. Die Abgase von Schiffsmotoren werden dabei in der Regel nicht gefiltert.
Obwohl die Problematik nicht neu ist, gibt es keine offiziellen Daten über den Schadstoffausstoß der Schiffe an den Anlegestellen. In Passau haben Anwohner*innen nun begonnen, die Luftqualität selbst mit Messtationen Marke Eigenbau zu messen.
Wir Grüne finden, dass das nicht sein kann und fordern eine offizielle Kontrolle der Luftqualität an den innerstädtischen Anlegestellen für Flusskreuzfahrtschiffe. Mittels mobilen Messstationen des Landesamts für Umwelt wäre das umsetzbar.
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