
30.03.2026 –
Grüne Haushaltsinitiative will Schulen in Erlangen und Erlangen-Höchstadt stärken – Christian Zwanziger: „Der Sparkurs der Staatsregierung gefährdet die Zukunft unserer Kinder. Wir brauchen eine echte Bildungsoffensive statt eines Stellenstopps.“
Während die Schülerzahlen steigen und der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung vor der Tür steht, tritt die Bayerische Staatsregierung bei den Lehrkräften auf die Bremse. „Ein Stellenmoratorium im Jahr 2026 ist angesichts der aktuellen Herausforderungen schlicht unverantwortlich“, kritisiert der Bildungsexperte der Landtags-Grünen, Christian Zwanziger.
Die Landtags-Grünen haben deshalb einen Änderungsantrag zum Doppelhaushalt 2026/2027 eingebracht: Statt der von der Staatsregierung geplanten Sparpolitik fordern sie 3.000 zusätzliche Lehrkräfte für Bayern.
Christian Zwanziger, der auch regional zuständig ist für Erlangen und Erlangen-Höchstadt, macht deutlich, was das für die Schulen vor Ort bedeutet: „Wir sehen auch bei uns, dass die Lehrkräfte am Limit sind. Wenn Unterricht ausfällt oder die Ganztagsplätze nicht für alle Kinder reichen, die darauf angewiesen sind, verlieren wir die Talente von morgen. Wir fordern deshalb gezielte Investitionen dort, wo der Schuh am meisten drückt.“
Die grüne Bildungsoffensive im Überblick:
Hintergrund der Initiative ist die dramatische Unterfinanzierung im Regierungsentwurf. Obwohl die Zahl der Schülerinnen und Schüler allein in Mittelfranken laut der Schüler- und Absolventenprognose ab diesem Sommer um mehr als 4.000 steigt, schafft Markus Söder im Jahr 2026 keine einzige neue Stelle (Stellenmoratorium). Die Grünen fordern dagegen für dieses Jahr für ganz Bayern bereits 1.925 neue Planstellen, gefolgt von weiteren 1.075 Stellen im Jahr 2027.
„Wer an Lehrkräften spart, spart an der Zukunft“, so Christian Zwanziger abschließend, „Bayern braucht kein ‚Weiter so‘ der Mangelverwaltung. Wir investieren jetzt in die Köpfe unserer Kinder, damit Bildungsgerechtigkeit bei uns in Erlangen und Erlangen-Höchstadt kein leeres Versprechen bleibt.“
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