23.04.2020 –
Nachhaltiger Tourismus braucht eine klimafreundliche Mobilität. Dazu gehören auch attraktive Angebote für die Anreise mit der Bahn. Wir fordern die Staatsregierung daher auf, die Rahmenbedingungen für mehr touristische Angebote auf der Schiene zu schaffen.
In ländlichen Regionen hat der Freizeitverkehr auf der Schiene den Berufsverkehr längst überholt. Diese Entwicklung wurde aber bei der Angebotsentwicklung im öffentlichen Personennahverkehr verschlafen. Noch immer sind die Fahrpläne vorrangig auf den Berufs- und gerade im ländlichen Raum auf den Ausbildungsverkehr ausgerichtet. Viele beliebte (Nah-)Erholungsgebiete in Bayern sind aufgrund fehlender Zugangebote schlecht erreichbar.
Doch für einen nachhaltigen Tourismus brauchen wir Alternativen zur Anreise mit dem Auto. Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz machen seit Jahren erfolgreich vor, wie man durch die Bestellung von touristischen Verkehren auf der Schiene touristisches Potenzial erschließen kann. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH dagegen hat bis heute keinen Auftrag, explizit touristische Verkehrsleistungen zu bestellen. Nur Busverkehre werden seit Jahren vom Freistaat Bayern mitfinanziert, beispielsweise die Ausflugsbusse in den Nationalpark-, Naturpark- und Biosphärengebietsregionen.
Solche Angebote brauchen wir auch auf der Schiene, daher haben wir Grüne im Landtag einen entsprechenden Antrag gestellt.
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