Christian Zwanziger

Mitglied des Bayerischen Landtags

Pressemitteilung

Bildung statt Mangelverwaltung: 3.000 neue Lehrkräfte für Bayerns Schulen!

Grüne Haushaltsinitiative will Schulen in Erlangen und Erlangen-Höchstadt stärken – Christian Zwanziger: „Der Sparkurs der Staatsregierung gefährdet die Zukunft unserer Kinder. Wir brauchen eine echte Bildungsoffensive statt eines Stellenstopps.“ 

Während die Schülerzahlen steigen und der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung vor der Tür steht, tritt die Bayerische Staatsregierung bei den Lehrkräften auf die Bremse. „Ein Stellenmoratorium im Jahr 2026 ist angesichts der aktuellen Herausforderungen schlicht unverantwortlich“, kritisiert der Bildungsexperte der Landtags-Grünen, Christian Zwanziger

Die Landtags-Grünen haben deshalb einen Änderungsantrag zum Doppelhaushalt 2026/2027 eingebracht: Statt der von der Staatsregierung geplanten Sparpolitik fordern sie 3.000 zusätzliche Lehrkräfte für Bayern. 

Christian Zwanziger, der auch regional zuständig ist für Erlangen und Erlangen-Höchstadt, macht deutlich, was das für die Schulen vor Ort bedeutet: „Wir sehen auch bei uns, dass die Lehrkräfte am Limit sind. Wenn Unterricht ausfällt oder die Ganztagsplätze nicht für alle Kinder reichen, die darauf angewiesen sind, verlieren wir die Talente von morgen. Wir fordern deshalb gezielte Investitionen dort, wo der Schuh am meisten drückt.“ 

Die grüne Bildungsoffensive im Überblick: 

  • Rettungsanker für die Mittelschulen: Von den 3.000 Stellen sollen allein 1.000 gezielt an die Mittelschulen gehen. Die Hälfte dieser Stellen sollen bereits 2026 geschaffen werden, um die prognostizierte Deckungslücke von 500 Stellen sofort zu schließen. Die Mittelschule wird von der Staatsregierung oft stiefmütterlich behandelt, was dem Stellenwert der Schulen in keinster Weise gerecht wird.
  • Qualität im Ganztag – auch am Freitag: Ab diesem Sommer gilt zudem der Rechtsanspruch auf Ganztag. Bereits jetzt ist es für viele Grundschulen schwer, das pädagogisch hohe Niveau zu halten, da zu wenig Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Zudem wird in Bayern bisher der Freitag nicht mit abgedeckt. Kommunen wie Erlangen fehlen die Mittel, um dies mit alternativen Angeboten abzudecken. Um eine echte pädagogische Förderung - auch am Freitag - zu garantieren, fordern die Grünen pro Ganztagsklasse drei zusätzliche Lehrerwochenstunden.
  • Zeit für Leitung: 200 Stellen sind reserviert, um Schulleitungen an Grund-, Mittel- und Förderschulen von der Unterrichtsverpflichtung zu entlasten. Schulleitung ist kein Nebenjob. Wer Schulen managen, digitalisieren und Teams führen soll, braucht dafür Zeit und darf nicht zwischen Klassenzimmer und Rektorat zerrieben werden. 

Hintergrund der Initiative ist die dramatische Unterfinanzierung im Regierungsentwurf. Obwohl die Zahl der Schülerinnen und Schüler allein in Mittelfranken laut der Schüler- und Absolventenprognose ab diesem Sommer um mehr als 4.000 steigt, schafft Markus Söder im Jahr 2026 keine einzige neue Stelle (Stellenmoratorium). Die Grünen fordern dagegen für dieses Jahr für ganz Bayern bereits 1.925 neue Planstellen, gefolgt von weiteren 1.075 Stellen im Jahr 2027. 

„Wer an Lehrkräften spart, spart an der Zukunft“, so Christian Zwanziger abschließend, „Bayern braucht kein ‚Weiter so‘ der Mangelverwaltung. Wir investieren jetzt in die Köpfe unserer Kinder, damit Bildungsgerechtigkeit bei uns in Erlangen und Erlangen-Höchstadt kein leeres Versprechen bleibt.“ 

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Bildung | Pressemitteilungen

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