
Seit 2009 gibt es im Bayerischen Landtag eine Kinderkommission. Der Landtag ist damit eines der wenigen Parlamente in Deutschland, das über eine Kinderkommission verfügt. In der laufenden 19. Legislaturperiode wird meine Kollegin Mia Goller die Grüne Fraktion dort vertreten. Meine Kollegin Laura Weber und ich sind als ihre Stellvertreter*innen benannt. Darüber freue ich mich sehr.
Die Kommission soll Ansprechpartnerin für alle Familien, Kinder und Jugendlichen sowie für alle Einrichtungen und Organisationen, die sich für die Wahrung von deren Belangen einsetzen sein. In den vergangenen Jahren hat die Kinderkommission beispielweise ein Hospizpapier erarbeitet und verabschiedet, um politische Maßnahmen in der Hospiz- und Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen anzuschieben. Aber auch für die Rechte von Kindern mit Fluchterfahrung und die Schaffung eines Bewusstseins für die Festschreibung von Kinderrechten im Grundgesetz hat die Kinderkommission sich eingesetzt.
Die Kinderkommission ist unabhängig von der Größe der Fraktionen besetzt und fasst Beschlüsse mit einer ¾-Mehrheit, um ein größtmögliches Miteinander über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg zum Wohle der Kinder zu gewährleisten. Neben der Arbeit in der Kommission müssen die Belange von Kindern aus meiner Sicht im politischen Alltag eine größere Rolle spielen als bisher.
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