17.03.22 –
Das Zentrale-Orte-System ist ein wichtiges Instrument der Landesplanung zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Die Ausweisung Zentraler Orte soll sicherstellen, dass die vielfältigen Bedürfnisse verschiedener gesellschaftlicher Gruppen in Bezug auf Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung, Freizeit, Gesundheit und vielem mehr überall gedeckt werden können.
Eine Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt jedoch, dass die aktuelle Form der Ausweisung zentraler Orte in Bayern erhebliche Defizite aufweist. Vielerorts können Mittel- und Oberzentren ihre Funktionen nicht erfüllen. Zu deren Funktionen gehören beispielsweise weiterführende Schulen, Krankenhäuser der Grundversorgung oder Einrichtungen der Jugendsozialarbeit. Gerade dünn besiedelte Gebiete leiden dabei unter einem geschwächten Zentrale-Orte-System. Auch die Akademie für Raumentwicklung der Leibniz-Gesellschaft (ARL) kritisiert, dass das Konzept infolge der Hochstufung zahlreicher Orte seine Wirkung nicht mehr entfalten kann.
Wir forderndaher, die Wirksamkeit des Zentrale-Orte-Systems in seiner aktuellen Form bezüglich der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse zu überprüfen und notwendige Anpassungen im Rahmen der laufende Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms vorzunehmen.
Kategorie
Die Staatsregierung plant, 18 Millionen Euro für das neue Panda-Gehege bereitzustellen. Finanziert…
Die Bundesregierung und Regierungskoalition von CDU, CSU und SPD unter Bundeskanzler Friedrich Merz will das Gebäudeenergiegesetz reformieren. [...]
Auf ihrer Reise nach Israel und Palästina Anfang Februar traf unsere Bundesvorsitzende Franziska Brantner Vertreter*innen der Regierungen und [...]
Die MSC hat einmal mehr gezeigt: Wir brauchen ein unabhängiges Europa. Die Rede von Bundeskanzler Merz setzte den richtigen Ton, aber die [...]