Christian Zwanziger

Mitglied des Bayerischen Landtags

Erlangen und Erlangen-Höchstadt

Pressemitteilung

Deponie in Kalchreuth: Grüne fordern sorgfältige Prüfung der Auswirkungen

23.10.2026 –

 

Einwendungen noch bis zum 2. November möglich – Auswirkungen auf Trinkwasser, Verkehrssicherheit und Naherholung müssen berücksichtigt werden

Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren für eine DK-I-Deponie in der Tongrube in Kalchreuth. Der Grüne Landtagsabgeordnete für Erlangen und Erlangen-Höchstadt, Christian Zwanziger, hat bei der Staatsregierung nachgefragt, ob die Auswirkungen auf die Naherholung, die Wohnqualität, das Trinkwasser und die Verkehrssicherheit bei der bisherigen Prüfung ausreichend untersucht wurden. „Die Staatsregierung verweist bei den meisten Fragen lediglich auf das laufende Planfeststellungsverfahren. Von den Problemen, die es am Standort schon gab, will sie nichts wissen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die betroffene Öffentlichkeit Einwendungen einbringt“, betont Zwanziger.

Stellungnahmen können bis einschließlich 2. November bei der Regierung von Oberfranken abgegeben werden. Als betroffene Öffentlichkeit zählen dabei nicht nur direkte Anwohner*innen. Als sogenannte berührte Belange kommen beispielsweise auch Geruchs-, Staub-, oder Lärmbelastung, Gefahren für das Grundwasser, Auswirkungen auf Erholungsgebiete oder zusätzlicher Schwerlastverkehr in Betracht.

Die Grünen vor Ort fordern eine sorgfältige und transparente Prüfung der möglichen Folgen. Ralph Wadlinger vom OV Heroldsberg betont: „Für uns Grüne steht der Schutz des Heroldsberger Trinkwassers an erster Stelle. Deshalb müssen mögliche Auswirkungen auf die Wasserressourcen am Mistelberg sorgfältig und transparent geprüft werden.“

Auch die Folgen für die Verkehrssicherheit und das Naherholungsgebiet Mistelberg bereiten den Grünen Sorgen. Eine Deponie in der Tongrube könnte zusätzlichen Schwerlastverkehr mit sich bringen und die Nutzung des Gebiets einschränken. Karin Gasche vom OV Kalchreuth warnt: „Das würde die Verkehrssicherheit der Kalchreuther Bevölkerung erheblich verschlechtern und das Naherholungsgebiet Mistelberg wäre für das Gemeinwohl aller nur sehr beschränkt nutzbar.“

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