06.08.21 –
Als Ansiedlungsagentur des Freistaats Bayern betreibt „Invest in Bavaria“ Standortmarketing und betreut ansiedlungswillige Unternehmen. Gemeinsam mit meinem Kollegen Ludwig Hartmann habe ich bei der Staatsregierung nachgefragt, welche Regionen von ihrer Ansiedlungspolitik besonders profitieren und welche vernachlässigt werden.
Die Antwort zeigt, dass sich die Söder-Regierung vor ihrer landespolitischen Verantwortung für gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen zu sorgen drückt. Während sich mehr als dreiviertel der betreuten Firmen in Verdichtungsräumen ansiedelten, ließ sich nur etwa jedes Fünfte Unternehmen im allgemein ländlichen Raum nieder. Immer noch liegt ein zu starker Fokus auf Oberbayern – auf diesen Regierungsbezirk entfielen fast drei Viertel der Unternehmensansiedlungen, die von der staatlichen Ansiedlungsagentur betreut wurden.
Wir müssen gerade für Regionen, die mit Bevölkerungsrückgang und wirtschaftlichen Umbrüchen kämpfen, Perspektiven schaffen. Dafür braucht es eine grundlegende Neuausrichtung von „Invest in Bavaria“ und eine gestärkte Landesentwicklung. Damit heben wir Potentiale in ganz Bayern, statt polarisierenden Entwicklungen tatenlos zuzusehen.
Kategorie
Gemeinsam Natur vor der eigenen Haustür entdecken, eine kleine Auszeit nach der Arbeit oder einfach nur beim Spaziergang ins Gespräch kommen.
Gemeinsam Natur vor der eigenen Haustür entdecken, eine kleine Auszeit nach der Arbeit oder einfach nur beim Spaziergang ins Gespräch kommen.
Deutschlandweit wird am 26. September demonstriert. Egal ob Du selbst betroffen bist, als Beschäftigte*r, Unternehmer*in eines [...]
Die Bundesregierung will ihre Sozialreformen vom Sommer voranbringen. Doch der Widerstand wächst – bei Familien, in der Gesellschaft und auch [...]
Die Mieten bei Neuvermietungen steigen gerade in Ballungszentren trotz der existierenden Mietpreisbremse immer stärker an. Hohe Mieten werden [...]