03.02.22 –
Trotz zahlreicher Absichtserklärungen die Neuinanspruchnahme von vor allem landwirtschaftlichen Flächen für Siedlung und Verkehr zu senken, ist der tägliche Flächenverbrauch mit zuletzt 11,6 ha am Tag im Jahr 2020 in Bayern weiterhin auf einem viel zu hohen Niveau. Die Auswirkungen und Gefahren für Menschen, Tiere und Pflanzen sind massiv: Die Versiegelung verstärkt Hochwasserereignisse, neue Straßen zerschneiden Lebensräume, die Beanspruchung immer weiterer Flächen dezimiert die Artenvielfalt und schädigt die Bodenfunktionen. Gleichzeitig nehmen in vielen Kommunen Leerstände innerorts zu und die Ortskerne veröden.
Um die Kommunen beim Thema Flächensparen zu unterstützen, fordern wir ein Förderprogramm für Kommunale Flächenmanagerinnen und -manager. Flächenmanagerinnen und -manager stehen Kommunen zur Seite und helfen beim Flächensparen, beim Vorantreiben der Innenentwicklung, beim Aktivieren von Brachflächen, Leerständen und unbebauten Grundstücken. Um die kommunale Planungshoheit zu gewährleisten ist es wichtig, den sparsamen Umgang mit Fläche gerade auf dieser Ebene zu institutionalisieren. Die bereits vorhandenen Flächensparmanagerinnen und -manager sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Um deren Angebote für alle Kommunen in Bayern ausbauen zu können ist allerdings eine Verstetigung und ein klares Bekenntnis zur personellen Aufstockung notwendig.
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