17.03.22 –
Das Zentrale-Orte-System ist ein wichtiges Instrument der Landesplanung zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Die Ausweisung Zentraler Orte soll sicherstellen, dass die vielfältigen Bedürfnisse verschiedener gesellschaftlicher Gruppen in Bezug auf Wohnen, Arbeiten, Nahversorgung, Freizeit, Gesundheit und vielem mehr überall gedeckt werden können.
Eine Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt jedoch, dass die aktuelle Form der Ausweisung zentraler Orte in Bayern erhebliche Defizite aufweist. Vielerorts können Mittel- und Oberzentren ihre Funktionen nicht erfüllen. Zu deren Funktionen gehören beispielsweise weiterführende Schulen, Krankenhäuser der Grundversorgung oder Einrichtungen der Jugendsozialarbeit. Gerade dünn besiedelte Gebiete leiden dabei unter einem geschwächten Zentrale-Orte-System. Auch die Akademie für Raumentwicklung der Leibniz-Gesellschaft (ARL) kritisiert, dass das Konzept infolge der Hochstufung zahlreicher Orte seine Wirkung nicht mehr entfalten kann.
Wir forderndaher, die Wirksamkeit des Zentrale-Orte-Systems in seiner aktuellen Form bezüglich der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse zu überprüfen und notwendige Anpassungen im Rahmen der laufende Teilfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms vorzunehmen.
Kategorie
Gemeinsam Natur vor der eigenen Haustür entdecken, eine kleine Auszeit nach der Arbeit oder einfach nur beim Spaziergang ins Gespräch kommen.
Gemeinsam Natur vor der eigenen Haustür entdecken, eine kleine Auszeit nach der Arbeit oder einfach nur beim Spaziergang ins Gespräch kommen.
Deutschlandweit wird am 26. September demonstriert. Egal ob Du selbst betroffen bist, als Beschäftigte*r, Unternehmer*in eines [...]
Die Bundesregierung will ihre Sozialreformen vom Sommer voranbringen. Doch der Widerstand wächst – bei Familien, in der Gesellschaft und auch [...]
Die Mieten bei Neuvermietungen steigen gerade in Ballungszentren trotz der existierenden Mietpreisbremse immer stärker an. Hohe Mieten werden [...]